Straubing (ots)
Der Staat ist gefordert, konsequent einzuschreiten, wenn Menschen bedroht, Amtsträger angegriffen oder öffentliche Einrichtungen attackiert werden. Gleichzeitig muss er verstärkt in präventive Maßnahmen investieren, etwa in qualitativ hochwertige Bildungseinrichtungen, politische Aufklärung, die Förderung von Medienkompetenz sowie in Freizeitangebote für Jugendliche. Diese Forderungen sind nicht neu, und die finanziellen Mittel bleiben begrenzt. Dennoch ist es entscheidend, dass Politik, Justiz und Behörden sowohl in der Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit als auch in der Prävention überzeugend handeln. Andernfalls werden zukünftige Statistiken erneut Höchstwerte aufweisen und den weiteren Vertrauensverlust in die Effektivität des Rechtsstaates dokumentieren.
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