Einbruch auf dem Wiener Zentralfriedhof aus Ehrfurcht vor Falco

Musiker Tream gesteht nächtlichen Einbruch auf Wiener Zentralfriedhof

Der deutsche Musiker und Schlager-Rapper Tream, mit bürgerlichem Namen Timo Grabinger, hat gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz) zugegeben, in der Nacht auf den Wiener Zentralfriedhof eingedrungen zu sein. Anlass war seine Bewunderung für den verstorbenen Weltstar Falco.

Einbruch aus Respekt vor Falco

Der 27-jährige Künstler aus der Oberpfalz berichtete, dass er und Begleiter gegen drei Uhr morgens über den Friedhofszaun geklettert seien, um zum Grab des österreichischen Musikers zu gelangen. Dies geschah nach einem Konzert in Wien vor einigen Jahren. Am Grab habe er eine Zigarette abgelegt, da Falco selbst Raucher war und er ihm symbolisch eine Zigarette geben wollte.

Falco als Vorbild und Mahnung

Falco, der 1998 bei einem Autounfall unter Einfluss von Drogen und Alkohol ums Leben kam, gilt für Tream als bedeutendster deutschsprachiger Künstler. Aus dem tragischen Schicksal seines Idols zieht der Musiker Lehren für seine eigene Laufbahn. Er appelliert in dem Interview, suchtkranke Künstler nicht vorschnell zu verurteilen.

  • Es sei leicht, von außen zu behaupten, ein Künstler sei drogenabhängig.
  • Die tatsächliche Belastung und der Druck, denen Betroffene ausgesetzt sind, seien jedoch schwer nachvollziehbar.
  • Tream wünscht sich mehr Verständnis für die schwierige Situation suchtabhängiger Künstler.

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