Einstürzende Neubauten planen Kinofilm für 2028

Einstürzende Neubauten planen Kinofilm mit Start 2028

Die deutsche Avantgarde-Band Einstürzende Neubauten arbeitet derzeit an einem Filmprojekt, das voraussichtlich im Jahr 2028 veröffentlicht werden soll. Blixa Bargeld, Musiker und Gründer der Band, erläuterte im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz), dass Stefan Kauertz, Regisseur der ARD-Dokumentation über Xatar, ihm eine Idee vorgestellt habe. Dabei stand die Entscheidung zwischen einer dreiteiligen ARD-Doku und einem Kinofilm im Raum. Bargeld deutete an, dass er sich für die Kinoversion entschieden habe.

Keine klassische Dokumentation geplant

Das geplante Werk soll keine herkömmliche, chronologisch aufgebaute Dokumentation sein. Vielmehr sei ein offenes Konzept vorgesehen, das verschiedene Erzählwege einschließt. Bargeld erwähnte zudem, dass er mit dem Gedanken spiele, die Rolle von Heiner Müller zu übernehmen, mit dem die Band 1990 die „Hamletmaschine“ realisierte. Das Projekt befinde sich noch in einem frühen Stadium, der Kinostart ist für 2028 vorgesehen.

Frühere Versuche und neue Herangehensweise

Bereits drei frühere Versuche, eine Dokumentation über Einstürzende Neubauten zu realisieren, seien gescheitert. Bargeld äußerte, dass er keine Lust habe, die Band in einem Format zu zeigen, in dem ehemalige Wegbegleiter lediglich über die Gruppe sprechen. Um der Band gerecht zu werden, wolle er das Projekt auf eine andere Art umsetzen.

Ausgewählte Zitate von Blixa Bargeld

  • Wird es einen Neubauten-Film geben?
    „Ja. Stefan Kauertz, der die ARD-Doku über Xatar gedreht hat, hat mir seine Idee vorgestellt. Die Frage war: dreiteilige ARD-Doku oder Kinofilm? Sie ahnen, was mir vorschwebt.“
  • Kino.
    „Genau. Es wird aber keine Doku, nicht chronologisch, alle Kanäle offen. Ich habe sogar mit der Idee geliebäugelt, Heiner Müller zu spielen, mit dem wir 1990 die ‚Hamletmaschine‘ umgesetzt haben. Wir sind noch ganz am Anfang, planen aber mit einem Kinostart 2028. Es gab bereits drei gescheiterte Versuche, eine Neubauten-Doku zu machen. Ich habe aber keine Lust, uns in einem Format zu sehen, in dem ehemalige Wegbegleiter über die Neubauten reden. Damit es der Band gerecht wird, muss ich das anders machen.“

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