Joschka Fischer verteidigt Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO
Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer (Bündnis 90/Die Grünen) hat die Entscheidung, der NATO den Westfälischen Friedenspreis zu verleihen, im Vorfeld der Preisübergabe am Donnerstag in Münster verteidigt. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz) bezeichnete Fischer die Auszeichnung als „eine gute Wahl“.
Fischer betonte, dass die NATO während ihrer gesamten Geschichte ein wesentlicher Garant für Sicherheit gewesen sei und eine zentrale Rolle beim Erhalt des Friedens in Europa sowohl im Inneren als auch nach außen gespielt habe. Die Vergabe des Friedenspreises an das Militärbündnis hatte in den vergangenen Wochen kontroverse Debatten ausgelöst und stieß auf erhebliche Kritik von verschiedenen Friedensinitiativen.
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