Altersdurchschnitt bei Polizeivollzugsbeamten in Nordrhein-Westfalen sinkt kontinuierlich
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verzeichnet seit neun Jahren eine stetige Verjüngung ihrer Streifenbeamten. Laut einer Auswertung des NRW-Innenministeriums, die der „Kölner Stadt-Anzeiger“ veröffentlicht hat, betrug das durchschnittliche Alter der Polizeivollzugsbeamten im Jahr 2017 noch 44,3 Jahre. Bis 2025 sank dieser Wert auf 39,7 Jahre.
Herausforderungen durch den demografischen Wandel
NRW-Innenminister Herbert Reul kommentierte die Entwicklung mit den Worten: „Die erfahrenen Kollegen gehen in den Ruhestand, ihr Wissen soll jedoch erhalten bleiben.“ Er betonte zugleich, dass Einsatzpraxis und Intuition nicht kurzfristig erlernbar seien. Für eine effektive Polizeiarbeit seien sowohl praktische Erfahrung als auch theoretisches Wissen unerlässlich.
Personalpolitik und Nachwuchsförderung
- Seit 2023 werden jährlich rund 3.000 neue Polizistinnen und Polizisten eingestellt.
- Viele Angehörige der Babyboomer-Generation verlassen altersbedingt den Dienst.
- Die Dienstgruppen sollen altersmäßig ausgewogen zusammengesetzt werden, um junge Beamte zu unterstützen.
- Die Auswahl der Führungskräfte erfolgt gezielt, um die jüngere Polizei effektiv zu leiten.
- Nach Abschluss der dreijährigen Ausbildung sind die neuen Polizeibeamten in der Regel zwischen 21 und 24 Jahre alt.
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