Klimafreundliche Binnenschifffahrt braucht dringend Infrastrukturinvestitionen

Die Binnenschifffahrt im Klimawandel: Wasserknappheit bedroht umweltfreundlichen Transport

Die Binnenschifffahrt gilt als eine der umweltfreundlichsten Transportarten. Doch paradoxerweise leidet sie unter den Folgen des Klimawandels, da aufgrund anhaltender Trockenperioden zunehmend Wasser fehlt. Gerade in Zeiten, in denen der weltweite Temperaturanstieg eine zentrale Herausforderung darstellt, wäre es wichtig, mehr Güter von der Straße auf Flüsse und Kanäle zu verlagern.

Infrastruktur in schlechtem Zustand

Die Auswirkungen der Dürre werden durch veraltete Wehre, Schleusen und Fahrrinnen zusätzlich verschärft. Ähnlich wie bei Straßen und Schienen besteht auch bei den Wasserstraßen ein erheblicher Investitions- und Sanierungsrückstand. Dies betrifft insbesondere wichtige Flüsse wie Rhein, Main und Donau sowie zahlreiche weitere Wasserwege.

Notwendigkeit politischer Maßnahmen

Um den klimafreundlichen Transport auf Binnengewässern auch in Zukunft zu gewährleisten, ist eine grundlegende Modernisierung der Infrastruktur unumgänglich. Die Politik ist daher gefordert, zeitnah entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und Investitionen zu tätigen.

Kontakt für Rückfragen

  • Straubinger Tagblatt
  • Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
  • Ansprechpartner: Markus Peherstorfer
  • Telefon: 09421-940 4441
  • E-Mail: politik@straubinger-tagblatt.de