Jugendorganisationen zunehmend Ziel rechtsextremer Angriffe
Frankfurt (ots) – Laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau vom 31. August 2026 sehen sich Jugendverbände, Jugendclubs und Jugendgruppen vermehrt Angriffen und Bedrohungen aus dem rechtsextremen Spektrum ausgesetzt. Betroffene berichten von Einbrüchen in ihre Räumlichkeiten, gezielten „Hausbesuchen“ durch Rechtsextreme, Hass-E-Mails sowie körperlichen Übergriffen.
Ergebnisse der Bedrohungsstudie 2026
Diese Erkenntnisse stammen aus der „Bedrohungsstudie 2026“, die von dem Erziehungswissenschaftler Benno Hafeneger, der Bildungsexpertin Jana Sämann sowie den Referenten des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR), Maximilian Lorenz und Lars Reisner, erstellt wurde. Die Studie wird in der Novemberausgabe der Fachzeitschrift deutsche jugend veröffentlicht und liegt der Frankfurter Rundschau bereits vor.
Demnach hat etwa jede vierte befragte Institution mindestens einen Vorfall erlebt, der als rechtsextremer Angriff oder Übergriff eingestuft wird. Die Erhebung fand zwischen Dezember 2025 und April 2026 statt und umfasste bundesweit 354 Jugendgruppen, -verbände und -ringe.
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