Osnabrück (ots)
Die Schauspielerin Christine Neubauer meidet trotz privater Verbindungen zur Szene die bekannten Partybereiche auf Mallorca. Anlass für ihre Distanz ist eine unangenehme Erfahrung: „Einmal fuhr ich mit unserem offenen Jeep am Bierkönig vorbei. Sobald die Leute mich erkannten, begann ein lautes Gegröhle: ‚Die Neubauer!‘“, berichtete die 63-Jährige gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz). Im Megapark habe sie sich zwar schon aufgehalten, jedoch ausschließlich in einem geschlossenen, nicht öffentlichen Bereich während einer Mottoparty. „Ich trug eine Perücke und wurde trotzdem erkannt. Sollte ich mich jemals an den Ballermann wagen, wird das sicherlich schwierig“, so Neubauer.
Gleichwohl äußerte sich die Schauspielerin differenziert zum Tourismus-Hotspot und zeigte sich sogar neugierig. „Der Ballermann ist nicht Mallorca und vor allem nicht mein Mallorca. Ich bin vorurteilsfrei erzogen worden und sehe es so: Leben und leben lassen. Fast würde mich interessieren, einmal an einer Ballermann-Party teilzunehmen. Eine Art Einladung habe ich sogar erhalten“, erklärte sie.
Neubauer berichtete, dass sie bereits persönlich von einem Ballermann-Künstler sowie dessen Mutter angesprochen wurde. In einem Café sei ein Mann auf sie zugekommen mit den Worten: „Guten Tag, Frau Neubauer, mein Name ist Lorenz Büffel. Das hier ist meine Mutter, und sie hätte gern ein Foto mit Ihnen.“ Sie hätten daraufhin Kontaktdaten ausgetauscht. „Jetzt würde ich gerne einmal zu einem seiner Konzerte gehen, aber ich traue mich noch nicht“, sagte die Schauspielerin.
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