Dieter Thomas Kuhn über Unterschiede zu Helene Fischer und gesundheitliche Sorgen
Osnabrück (ots)
Der Schlagersänger Dieter Thomas Kuhn betont deutliche musikalische Unterschiede zwischen seinen Auftritten und der Musik von Helene Fischer. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz) erklärte er, dass die Rhythmen und das Schlagzeug bei Fischer nicht dem entsprechen, was er unter Schlager versteht.
Unterschiede im Sound
Kuhn hebt besonders den Klang hervor: „Roland Kaiser besitzt einen typischen Schlager-Sound, der live fast eine Rock-Attitüde entfaltet. Das fehlt bei Helene Fischer. Sie verwendet einen durchgängigen Schlagerbeat. Einen Titel wie ‚Atemlos‘ könnte ich in meinem Stil nicht umsetzen, das würden die Fans nicht akzeptieren.“
Finanzielle Aspekte als Cover-Künstler
Als Interpret von Coverversionen sieht Kuhn finanzielle Nachteile: „Wir spielen die Songs anderer Künstler, daher fließen die GEMA-Einnahmen seit 35 Jahren ausschließlich an die Urheber. Wenn wir auftreten, müssen wir Gebühren zahlen.“ Dennoch sei das Projekt nie aus finanziellen Gründen entstanden, sondern aus Freude an der Musik. Einnahmen stammen laut Kuhn vor allem aus Live-Konzerten, nicht aus Tonträgerverkäufen.
Gesundheitliche Sorgen um Gitarristen
Derzeit bereitet Kuhn die Erkrankung seines Gitarristen Philipp Feldtkeller Sorgen, der an Knochenmarkkrebs leidet. Nach der für nächstes Jahr geplanten Abschiedstour möchte Kuhn nicht ohne seinen Kollegen auftreten: „Im Moment gilt: Ohne Philipp spiele ich nicht. Die Werte sind stabil, und wir konzentrieren uns darauf, dass es heute gut ist. Nächstes Jahr planen wir drei große Abschiedsshows, bei denen wir noch einmal alles geben werden.“
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