Ernteausfälle durch Klimawandel gezielt bekämpfen

Landwirtschaft warnt vor Ernteausfällen nach Sommerhitze

Frankfurt (ots) – Die Landwirtschaft in Süd- und Westdeutschland sieht sich nach der anhaltenden Trockenheit und den hohen Temperaturen des Sommers mit erheblichen Ernteausfällen konfrontiert. Für viele Betriebe bedeutet dies, dass Einnahmen ausbleiben, während die laufenden Kosten weiterhin bestehen. Ein derart extremes Jahr kann so schnell zur Existenzbedrohung für landwirtschaftliche Betriebe werden.

Gezielte staatliche Unterstützung gefordert

Vor diesem Hintergrund wird über verschiedene Hilfsmaßnahmen wie Überbrückungskredite oder vorgezogene EU-Direktzahlungen diskutiert. Allerdings wird betont, dass eine pauschale Verteilung von Fördergeldern nicht zielführend ist. Die Schäden sind regional sehr unterschiedlich ausgeprägt: Während einige Betriebe mit erheblichen Verlusten kämpfen, erzielen andere weiterhin gute Erträge.

  • Unterstützung sollte sich an der tatsächlichen Betroffenheit orientieren.
  • Pauschale Subventionen für die gesamte Branche werden als ungeeignet angesehen.

Langfristige Anpassungen notwendig

Die Politik wird aufgefordert, über kurzfristige Hilfen hinauszugehen. Extremwetterereignisse wie Dürre oder Überschwemmungen sind keine Einzelfälle, sondern Zeichen eines sich wandelnden Klimas. Die Landwirtschaft muss sich daher auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen und entsprechende Anpassungsstrategien entwickeln.

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