EU-Arktis-Strategie: Dringender Handlungsbedarf im Wettlauf um Einfluss im hohen Norden

EU erneuert Arktis-Strategie in Rovaniemi

In Rovaniemi, Finnland, am Polarkreis, haben Deutschland und die übrigen EU-Mitgliedstaaten ihre Strategie für die Arktis überarbeitet. Trotz der späten Initiative besteht die Befürchtung, dass Europa zu zögerlich und zu spät reagiert. Während die Vereinigten Staaten, Russland und China bereits aktiv in der Region sind und insbesondere Moskau seine militärische Präsenz deutlich ausgebaut hat, befinden sich die EU-Verantwortlichen noch in der Phase der Detailplanung ihrer neuen Strategie.

Handlungsbedarf für die EU

Die Europäische Union steht vor der Herausforderung, entschlossener in der Arktispolitik aufzutreten. Als Beispiel dient der Konflikt mit dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump um Grönland. Die EU kritisierte Trumps Forderung, die Insel zu erwerben, und reagierte mit der Verstärkung ihres Engagements durch ein Investitionspaket in Höhe von 200 Millionen Euro für die Region.

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