Flughafen Rostock-Laage schließt Ausreise von Windkraftbetrüger Hendrik Holt aus

Flucht des Windkraftbetrügers Hendrik Holt: Ausreise über Rostock-Laage ausgeschlossen

Osnabrück (ots)

Nach der Flucht des wegen Betrugs verurteilten Hendrik Holt aus einer Berliner Haftanstalt hat die Betreiberfirma des Flughafens Rostock-Laage eine Ausreise Holts über diesen Flughafen ausgeschlossen. Karsten Lauth, Projektleiter bei „Crisp Partners“ und Ehemann der Geschäftsführerin Ira Lauth, erklärte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz), dass Hendrik Holt nicht über Rostock-Laage ins Ausland gereist sei.

Kontrollierte Abflüge am Flughafen Rostock-Laage

Lauth betonte, dass jeder Flug vom Flughafen Rostock-Laage den Behörden gemeldet werden müsse, inklusive der Passagierdaten. Dies gelte auch für Privat- und Charterflüge. Demnach wäre eine unerlaubte Ausreise Holts über diesen Flughafen nicht möglich gewesen.

Hintergrund der Flucht und Ermittlungen

  • Hendrik Holt war zuletzt wegen Betrugs verurteilt und befand sich in Haft.
  • Am Dienstag kehrte er nach einem genehmigten Freigang nicht in die Justizvollzugsanstalt Berlin zurück.
  • In Medienberichten wurde berichtet, dass Holt im Jahr 2025 beim Verkauf des Flughafens Rostock-Laage an „Crisp Partners“ involviert war.
  • Die Staatsanwaltschaft Osnabrück bestätigte eine Strafanzeige gegen Holt im Zusammenhang mit diesem Kauf.

Sicherheitsstandards am Flughafen Rostock-Laage

Lauth erläuterte, dass der Flughafen Rostock-Laage hinsichtlich Sicherheitsvorkehrungen auf dem gleichen Niveau wie der Berliner Flughafen BER sowie andere deutsche Verkehrsflughäfen operiere. Alle Abläufe seien streng dokumentiert und reguliert. Daher schloss er eine Flucht Holts über diesen Flughafen kategorisch aus.

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