Klimadiplomatie als Schlüssel zur globalen Energiewende


Klimadiplomatie bleibt unverzichtbar trotz ernüchternder Ergebnisse

Die Bedeutung der Klimadiplomatie darf nicht unterschätzt werden, auch wenn die bisherigen 30 UN-Klimagipfel nur begrenzte Fortschritte vorweisen können. Solche Konferenzen sind notwendig, um die Hoffnung auf eine Energiewende aufrechtzuerhalten, die nicht nur zur Bewältigung der Klimakrise beiträgt, sondern auch Entwicklungsländern auf der Südhalbkugel eine nachhaltige und fossile Energien vermeidende Entwicklung ermöglicht.

Stimme der Entwicklungsländer von großer Bedeutung

Die Einbindung der Entwicklungsländer in diese Prozesse ist von zentraler Bedeutung. Diese Staaten sind nicht nur überproportional von den Folgen der Klimakrise betroffen, sondern leiden auch besonders unter den Auswirkungen der durch den Konflikt zwischen den USA und dem Iran verursachten Energieknappheit sowie den stark gestiegenen Energiepreisen.

Erwartungen an Bundeskanzler Friedrich Merz

Bei seinem Auftritt auf dem Petersberg am Mittwoch hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Gelegenheit, ein deutliches Signal zu setzen. Die bisherige Energie- und Klimapolitik der Regierungskoalition wird als rückwärtsgewandt kritisiert – von der Einschränkung erneuerbarer Energien über ein als veraltet angesehenes Heizungsgesetz bis hin zur Unterstützung des Verbrennungsmotors. Merz wird erwartet, hier Kurskorrekturen anzukündigen.

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