Ministerin ignoriert Realität der Studierenden und diffamiert BAföG-Erhöhung

Straubing (ots)

Die Aussage der Ministerin, Studierende könnten einfach neben dem Studium arbeiten, wird als realitätsfern kritisiert. Viele Studierende sind bereits jetzt gezwungen, ihr Studium, das einem Vollzeitjob mit 40 Stunden pro Woche entspricht, mit einer Erwerbstätigkeit zu verbinden. Zudem sind die finanziellen Mittel begrenzt, da etwa die Hälfte der BAföG-Darlehen zurückgezahlt werden muss, was auch die Hälfte der Pauschale für Wohnkosten betrifft.

Die geplante Erhöhung der Fördermittel als „Vollkaskostudium“ zu bezeichnen, wird als unsachlich und sozial unverträglich bewertet. Diese Kritik richtet sich gegen die Haltung der Ministerin, die offenbar ein unzureichendes Verständnis für die Lebenssituation der Studierenden und die Anforderungen des Arbeitsmarktes zeigt.

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Originalmeldung vom Straubinger Tagblatt, bereitgestellt durch news aktuell