Straubing (ots)
Viele der neuen Einwohner, von denen zahlreiche aus Syrien stammen, haben sich erfolgreich in die Gesellschaft integriert. Sie beherrschen die deutsche Sprache, sind berufstätig und engagieren sich vielfach in Vereinen. Im Gesundheitswesen zeigen sich ihre unverzichtbaren Beiträge besonders deutlich: Ohne die Mitarbeit von Menschen mit Migrationshintergrund wäre eine Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung kaum denkbar. Insgesamt leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Lebensstandards in Deutschland.
Dennoch fällt auf, dass die Mehrheit der Eingebürgerten ihre ursprüngliche Staatsangehörigkeit beibehält. Ob dies aus emotionalen Gründen geschieht oder ob die Bindung an Deutschland in vielen Fällen noch nicht tief verwurzelt ist, bleibt eine offene Frage, die weiterer Untersuchung bedarf.
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