Polizeipersonal in Nordrhein-Westfalen erreicht neuen Höchststand
Die Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen werden im Herbst voraussichtlich die höchste Personalstärke ihrer Geschichte erreichen. Laut aktuellen Prognosen zur belastungsbezogenen Kräfteverteilung (BKV), die der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in seiner Donnerstagsausgabe veröffentlicht hat, sollen zum 1. Oktober 2026 etwa 700 Planstellen mehr zur Verfügung stehen als im Vorjahr. Damit würde die Anzahl der Beamten in den Kreispolizeibehörden auf einen Rekordwert von 39.459 ansteigen.
Innenminister zeigt sich zufrieden
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) äußerte sich positiv zu dieser Entwicklung: „Nach aktuellen Prognosen erwarten wir in diesem Jahr rund 700 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten. Das bedeutet mehr Präsenz vor Ort und eine stärkere Handlungsfähigkeit, wenn es darauf ankommt“, erklärte Reul gegenüber der Zeitung. Für die Bevölkerung im Land bringe dies eine deutliche Entlastung mit sich: „Konkret heißt das mehr Streifen, die abends durch die Stadtviertel fahren, sowie mehr Ermittler, die Straftätern nachgehen.“
Kontinuierlicher Anstieg der Planstellen
Die Zahl der Planstellen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Im Jahr 2020 waren es noch 37.597, bis 2025 stieg die Zahl auf 38.759 an. „Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die täglich Verantwortung übernehmen“, betonte Reul. Nordrhein-Westfalen mache so „Schritt für Schritt Fortschritte in Sachen Sicherheit“.
Kontakt für Rückfragen
- Kölner Stadt-Anzeiger
- Newsdesk
- Telefon: 0221 224 2080
Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

