Landwirtschaftsministerin Staudte zu Wolfsmanagement-Reform
Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte äußerte sich im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz) zur jüngsten Reform des Wolfsmanagements. Sie hofft, dass die Neuerungen zu einer Beruhigung der emotional stark belasteten Debatte um den Abschuss von Wölfen führen.
Kompromiss zwischen Naturschutz und Weidetierschutz
Staudte bezeichnete die Reform als einen Kompromiss, der auch von Kritik seitens Umweltverbänden begleitet wird, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, ganze Wolfsrudel zu entnehmen. Die Ministerin betonte, dass es notwendig sei, die Schäden, die einzelne Wölfe in der Weidetierhaltung verursachen, anzuerkennen. Daher halte sie es für angemessen, bestimmte Wölfe nicht zu tolerieren.
Aktuell bestehe jedoch kein Grund zur Sorge um den Wolfsbestand, weshalb Staudte, selbst Mitglied der Grünen, mit der Regelung zufrieden sei.
Umsetzung und Beobachtung entscheidend
Für die Zukunft sei es wichtig, dass die Jagdausübungsberechtigten die neuen Vorgaben auch tatsächlich umsetzen und sich aktiv beteiligen. Staudte kündigte an, die Entwicklung genau zu beobachten, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen.
Pressekontakt
- Neue Osnabrücker Zeitung, Redaktion
- Telefon: +49(0)541/310 207
Originalquelle: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

