Straubing (ots)
Der staatliche Tankrabatt hat in der akuten Phase der Krise dazu beigetragen, sowohl die Wirtschaft als auch die Bürger vor einer Überforderung zu schützen. Dabei profitierten auch Haushalte, die den Nachlass eigentlich nicht benötigt hätten, etwa wohlhabendere Autofahrer. Die akute Krisenphase ist nun beendet, sodass der Staat nicht mehr sämtliche Risiken vollständig abdecken kann.
Eine Verlängerung des Steuernachlasses um 17 Cent pro Liter Kraftstoff würde bedeuten, dass die finanziellen Mittel an anderer Stelle eingespart werden müssten – höchstwahrscheinlich durch Kürzungen bei staatlichen Leistungen. Dies entspricht dem Prinzip, Gelder lediglich von einer Tasche in die andere zu verschieben, ohne einen tatsächlichen Gewinn für die Gesellschaft zu erzielen.
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