Thorsten Legat beendet Karriere im Reality-TV und übt Kritik an Unterhaltungsbranche
Osnabrück (ots)
Der ehemalige Fußballprofi Thorsten Legat zieht nach 18 Jahren einen Schlussstrich unter seine Teilnahme an Reality-TV-Formaten und äußert deutliche Kritik an den Produktionsweisen der Branche. Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz) erklärte der 57-Jährige, dass er künftig nicht mehr in solchen Shows auftreten werde. „Mich sieht im Reality-TV kein Mensch mehr, nie im Leben. Es war eine Lehre für mich, aber ich will auch mit den Menschen in dem Bereich nichts mehr zu tun haben“, so Legat.
Kritik an Manipulation und Besetzung
Legat, der nach seiner Fußballkarriere unter anderem durch Formate wie das „Dschungelcamp“ oder „Das Sommerhaus der Stars“ bekannt wurde, bemängelt eine zunehmende Steuerung und Manipulation in den Reality-Shows. Er spricht von „verdammt viel“ Einflussnahme hinter den Kulissen und kritisiert die Besetzung der Sendungen mit TikTokern, die für geringe Gagen engagiert werden. Diese Praxis bezeichnet er als „billig“.
Aktuelle Teilnahme und klare Absage an weitere Formate
Derzeit ist Legat in der Sat.1-Sendung „Villa der Versuchung“ zu sehen. Dort habe das Publikum ihn in einem anderen Licht erlebt, erklärt er. Im Vergleich zu anderen Kandidaten, die seiner Ansicht nach nur auf Show setzen, bleibe er authentisch. „Das war das letzte Format dieser Art. Damit ist Schluss“, bekräftigt er. Gerüchte, er nehme aus finanziellen Gründen an solchen Sendungen teil, weist Legat entschieden zurück: „Das ist Quatsch! Finanziell bin ich seit meinem 28. Lebensjahr abgesichert.“
Umgang mit Kontroversen
Dass seine Person polarisiert, beeinträchtigt ihn nicht. „Was andere über mich denken, ist mir völlig egal“, sagt Legat. Er könne sogar damit leben, wenn 99,9 Prozent der Menschen gegen ihn wären, da ihn das motiviere und seine Leistung steigere.
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