Aufsichtsrat genehmigt Sparmaßnahmen bei Volkswagen
Frankfurt (ots) – Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat dem von Oliver Blume vorgelegten Sparpaket zugestimmt und damit sowohl die Belegschaft als auch die Öffentlichkeit überrascht. Nach einer Phase intensiver Diskussionen war mit einer so raschen und stillen Einigung kaum zu rechnen.
Herausforderungen und Transformation
Dennoch ist keine Beruhigung in Sicht: Volkswagen befindet sich in einem komplexen Wandel, der sich nur langsam vollzieht. Während chinesische Wettbewerber mit hoher Geschwindigkeit voranschreiten, steht der deutsche Automobilkonzern vor einem langwierigen Transformationsprozess.
- Abbau von Zehntausenden Arbeitsplätzen
- Reduzierung von Überkapazitäten
- Vereinfachung der komplexen Konzernstrukturen
Ziel ist es, Volkswagen kosteneffizienter, schneller und agiler zu gestalten sowie eine Gewinnmarge von neun Prozent zu erreichen. Diese ambitionierte Aufgabe ist angesichts des Wettbewerbsdrucks aus China unumgänglich.
Folgen für die Belegschaft
Ein großer Teil der Belastungen wird auf die Mitarbeiter zukommen. Einige Beschäftigte werden den Konzern verlassen müssen, und der Fortbestand einzelner Werke ist ungewiss. Die fehlenden Details zu den geplanten Maßnahmen führen zu großer Unsicherheit und Sorge unter den Beschäftigten.
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