Wirtschaftliche Entwicklung in Frankfurt: Prognosen zeigen Aufwärtstrend
Frankfurt (ots) – In den letzten Monaten wurden positive Signale in der Wirtschaft häufig als zu optimistisch bewertet. Die allgemeine Stimmung im Land war eher von Pessimismus geprägt. Mittlerweile zeichnet sich jedoch ein differenzierteres Bild ab. Mehrere Wirtschaftsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen nach oben korrigiert. Ein Wachstum von knapp 1,5 Prozent wird nun als realistisch eingeschätzt, was angesichts der weiterhin hohen Energiepreise als beachtlich gilt.
Wachstumstreiber und Herausforderungen
- Wachstum wird vor allem durch Aufträge aus dem europäischen Ausland sowie durch staatliche Ausgabenprogramme gestützt.
- Der private Konsum zeigt hingegen kaum Anzeichen einer Belebung, was auf die steigenden Preise und den Abbau von Arbeitsplätzen in der Industrie zurückzuführen ist.
- Die Reallöhne steigen, was die Hoffnung nährt, dass sich mit einer verbesserten Stimmung auch der Konsum wieder beleben könnte.
Bedeutung der Investitionen
Ob aus der aktuellen wirtschaftlichen Erholung ein nachhaltiger Aufschwung entsteht, hängt maßgeblich von der Entwicklung der Investitionen ab. Diese müssen insbesondere innerhalb Deutschlands erfolgen. Investitionen im Ausland, wie etwa der Bau einer neuen Fabrik in Brasilien, können zwar Aufträge für deutsche Maschinenbauer generieren, haben jedoch kaum Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt hierzulande.
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