Warnung vor Folgen von Einsparungen im Pflegebereich
Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, äußert sich besorgt über die geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung im Pflegebereich. Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ betont er, dass kurzfristige Einsparungen in der ambulanten Pflege langfristig zu höheren Kosten in stationären Einrichtungen führen könnten.
Ambulante Pflege als Kostenschwerpunkt
Derzeit werden etwa 86 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Rock weist darauf hin, dass eine Reduzierung der staatlichen Unterstützung dazu führen kann, dass mehr Menschen auf Heime angewiesen sind oder Sozialhilfe beantragen müssen. Dies würde die finanzielle Belastung insgesamt erhöhen.
Zusätzliche Belastung durch Rentenentwicklung
Darüber hinaus sieht Rock eine Verschlechterung der Rentensituation, die die Problematik weiter verschärfen könnte.
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