Zunehmende Kriminalität unter Kindern und Jugendlichen erfordert dringende Maßnahmen


Stuttgart (ots)

Ein besorgniserregendes Element der aktuellen Kriminalstatistik ist der zunehmende Anteil von Kindern und Jugendlichen unter den Tatverdächtigen. Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend bei Sexual- und Gewaltdelikten. Die Erklärung, dass hierfür vor allem der unkontrollierte Zugang zu anstößigen Inhalten über mobile Geräte verantwortlich sei, greift zu kurz, weist jedoch auf die Notwendigkeit strengerer Regulierungen im digitalen Bereich hin.

Erheblich alarmierend ist, dass bei etwa jedem zehnten Fall von sexuellem Missbrauch an Kindern die Tatverdächtigen selbst minderjährig sind. Dies lässt auf eine Vernachlässigung und Verwahrlosung schließen, die in besonders schutzbedürftige Lebensbereiche vordringt. Das Bundeskriminalamt stellt zudem eine wachsende Akzeptanz von normabweichendem Verhalten fest.

Die Hauptverantwortung wird dabei bei den Eltern gesehen, die als Erziehungsberechtigte offenbar zunehmend überfordert sind. Die Folgen dieser Entwicklung wirken sich negativ auf die Gesellschaft insgesamt aus.

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