Diskussion um „Uniformtag“ bei Ehrenamtlichen
Straubing (ots)
Eine neue Initiative zur Wertschätzung ehrenamtlich Engagierter stößt auf gemischte Reaktionen. Dabei sollen Feuerwehrleute und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) in Uniform an einem festgelegten Tag gemeinsam im Büro tätig sein, um ihre Arbeit sichtbar zu machen – ohne dabei zusätzliche finanzielle Belastungen für öffentliche Kassen zu verursachen.
Kritik an der Umsetzung und dem Nutzen
Fraglich bleibt jedoch, ob es den freiwilligen Helfern wirklich ein Anliegen ist, administrative Aufgaben in Uniform zu erledigen. Tätigkeiten am Fließband oder im Homeoffice erscheinen in diesem Zusammenhang wenig sinnvoll. Der weit verbreitete Glaube, dass Personen in Uniform automatisch eine höhere gesellschaftliche Wertschätzung genießen, könnte zwar einige dazu bewegen, an einem solchen Tag repräsentativ aufzutreten. Dennoch besteht die Gefahr, dass der sogenannte „Uniformtag“ schnell als bloße politische Inszenierung wahrgenommen wird.
Bedarf an konkreten Verbesserungen
Statt symbolischer Aktionen wünschen sich viele Ehrenamtliche vor allem nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. Diese wären für die engagierten Helfer von deutlich größerem Wert.
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