Straubing (ots)
Bei der Ausarbeitung von Reformen ist es entscheidend, eine ausgewogene Balance zu wahren. Belastungen für Beitragszahler und Leistungsempfänger müssen nachvollziehbar sein, insbesondere wenn gleichzeitig eine stärkere finanzielle Beteiligung von Personen mit höheren Einkommen gefordert wird. Analog zum progressiven Steuersystem, bei dem höhere Einkommensgruppen einen größeren prozentualen Anteil entrichten, sollte dieses Prinzip auch im Bereich Gesundheit und Pflege Anwendung finden.
Eine Möglichkeit zur Umsetzung besteht etwa in der Anhebung oder gar Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze. Nur durch solche Maßnahmen kann die Akzeptanz in der Bevölkerung für notwendige Reformen gesteigert und Kritik wirkungsvoll entgegnet werden.
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