Straubing (ots)
Im Zusammenhang mit den Schülerprotesten kommt es bereits jetzt wiederholt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und Polizeikräften. Die Einsatzkräfte reagieren mitunter aggressiv und setzen unter anderem Tränengas ein sowie Waffen, die in anderen europäischen Ländern aufgrund ihres Gefahrenpotenzials verboten sind. Diese Vorgehensweise ist nicht akzeptabel und führt zu einer weiteren Entfremdung der Jugendlichen von der Regierung. Statt sich mit den Ursachen der Proteste auseinanderzusetzen – vor allem dem Mangel an Lehrpersonal und der unzureichenden Ausstattung der Schulen – wird auf Machtdemonstrationen gesetzt.
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