Dietmar Bär über Emotionen im Kino und die Herausforderungen als Schauspieler

Dietmar Bär über Emotionen und Rollenvielfalt

Osnabrück (ots)

Dietmar Bär, bekannt als der Kölner „Tatort“-Kommissar Freddy Schenk, zeigt sich offen für emotionale Momente: „Im Kino weine ich durchaus“, erklärte der 65-Jährige gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Er gestand, bei Filmen wie Steven Spielbergs „E.T.“ sowie der Liebeskomödie „Tatsächlich … Liebe“ zu Tränen gerührt zu sein.

Abgrenzung vom „Tatort“-Image

Bär betonte, wie stark das „Tatort“-Image an ihm haftet: „Mit dem ersten ‚Tatort‘ verliert man den Status als Schauspieler. Man wird automatisch als ‚Tatort‘-Kommissar wahrgenommen und bleibt es.“ Er unterstrich, dass er und seine Kollegen Schauspieler seien, die ihre Arbeit mit viel Gefühl ausübten. „Ich komme vom Theater, wo Emotionen eine zentrale Rolle spielen“, so Bär weiter.

Neue Rolle im ZDF und Dialoge über Wärmepumpen

Für das ZDF stand Bär erstmals in einer Verfilmung nach Rosamunde Pilcher vor der Kamera. Dort verkörpert er einen Heizungsinstallateur und thematisiert unter anderem die Wärmepumpe. Zur Herausforderung, einen solchen Dialog in der romantischen Kulisse Cornwalls zu führen, meinte er: „Man spricht mit der Ernsthaftigkeit eines Handwerksmeisters, der sein Fach versteht. Das hat Substanz.“

Er fügte hinzu, dass die Wärmepumpe bereits ein bedeutendes Thema für den früheren Wirtschaftsminister war und auch künftig relevant bleiben werde. Für zukünftige Produktionen hoffe er auf neue technische Schwerpunkte: „Vielleicht wird im nächsten Film die Klimaanlage zum Gerät des Jahres.“

Pressekontakt

  • Neue Osnabrücker Zeitung
    Redaktion
  • Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell