Kritik an Döllners Auftritt im Zusammenhang mit Trump
In Straubing sorgt der öffentliche Auftritt von Döllner, begleitet von seinem auffälligen goldenen Fahrzeug, für Diskussionen. Obwohl er nicht für die verbalen Angriffe von Donald Trump verantwortlich gemacht werden kann, wird ihm vorgeworfen, sich unnötig politisch instrumentalisieren zu lassen. Dies wird nicht als betriebswirtschaftliches, sondern als politisches Fehlverhalten bewertet.
Besonders kritisch wird darauf verwiesen, dass Audi-Mitarbeiter in den drei Monaten vor den Wahlen keine öffentlichen Termine mit Politikern wahrnehmen sollen. Diese Regelung erscheint nur sinnvoll, wenn sie auch für die Unternehmensleitung gilt, die das entsprechende Papier unterzeichnet hat. Zwar wird anerkannt, dass Döllner gute Beziehungen zu politischen Akteuren pflegen soll, jedoch wird sein jüngster Auftritt als peinlich und überflüssig eingestuft, da er das Ansehen des Unternehmens nicht stärkt.
Eine Erwartung auf Dankbarkeit von Seiten Trumps wird als unrealistisch eingeschätzt. Für den ehemaligen US-Präsidenten gelten Deutschland und die Europäische Union als Konkurrenten, die er bekämpfen möchte. Es wird vermutet, dass Döllners Auftritt nicht nur dazu diente, Trump zu gefallen, sondern auch der eigenen Selbstdarstellung.
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