EU-Gipfel: Kritik am Haushaltsentwurf der irischen Ratspräsidentschaft
Beim aktuellen EU-Gipfel liegt ein Haushaltsentwurf der irischen Ratspräsidentschaft vor, der als rückwärtsgewandt bewertet wird. Während die traditionellen Förderbereiche wie Landwirtschaft und Regionalförderung unangetastet bleiben, sind Einsparungen in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, Außenpolitik und Grenzschutz vorgesehen. Dies erweckt den Eindruck, dass einige EU-Vertreter lieber bewährte Ausgaben sichern, als in zukunftsorientierte Aufgaben zu investieren.
Herausforderung für die Verhandlungsführer
Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, dass die von Deutschland angeführte Gruppe im Widerstand gegen Kürzungen standhaft bleibt. Zwar benötigen strukturschwache Regionen weiterhin Unterstützung, und auch die Landwirtschaft sollte nicht allein den Marktfluktuationen ausgeliefert sein. Dennoch ist es nicht Aufgabe der EU, sämtliche Subventionen automatisch in die nächste Finanzperiode zu übertragen.
Vielmehr sollte dieser Zeitpunkt genutzt werden, um eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und gezielt zu entscheiden, in welchen Bereichen finanzielle Mittel tatsächlich erforderlich sind.
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