Straubing (ots)
Die Kritik an Donald Trumps Diesel-Abkommen als heuchlerisch zu bezeichnen, trifft den Kern der Sache. In privaten Haushalten und in der Industrie wird weiterhin russisches Gas genutzt – und 2026 wird sogar eine Rekordmenge erwartet. Dieses Gas gelangt nicht mehr direkt über die Nord-Stream-Pipelines nach Deutschland, sondern wird über Frankreich, Belgien und die Niederlande importiert. Dort werden die Flüssiggas-Lieferungen aus Sibirien hauptsächlich entladen. Obwohl die Bundesregierung den Umschlag von Flüssiggas in deutschen Häfen untersagt hat, um politisch Gesicht zu wahren, wird das Gas dennoch bezogen.
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