Kritik an der Wahl des neuen Parlamentspräsidenten in Frankfurt

Kontroverse um neue Leitung der Parlamentsordnung in Frankfurt

Frankfurt (ots)

Die Ernennung von Tobias Rausch zum Leiter der Parlamentsordnung sowie die Wahl seines Stellvertreters Tillschneider stoßen auf Kritik. Beide gehören einer Fraktion an, die für ihre radikale und provokante politische Haltung bekannt ist. Viele Beobachter halten es für unangebracht, ihnen diese verantwortungsvolle Position zu übertragen.

Ein zentraler Gegenpunkt zu dieser Entwicklung wurde in der Eröffnungsrede der Linken-Abgeordneten Eva von Angern formuliert: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Diese Aussage wurde auch von Demonstranten vor dem Landtagsgebäude lautstark unterstützt, die darüber hinaus weitere Artikel des Grundgesetzes zitierten. Die Protestierenden machen deutlich, dass es bei der Debatte um mehr als nur Macht und Ämter geht.

Im Mittelpunkt steht der Grundsatz, dass alle Menschen gleichberechtigt sind und sich sicher fühlen können.

Kontakt für Rückfragen

  • Frankfurter Rundschau
  • Ressort Politik
  • Telefon: 069/2199-3689

Originalmeldung von Frankfurter Rundschau, bereitgestellt durch news aktuell