Straubing (ots)
Eine Untersuchung des Instituts Allensbach zeigt, dass 44 Prozent der Befragten angeben, ihre politische Meinung nicht uneingeschränkt äußern zu können und daher Zurückhaltung üben. Das Meinungsforschungsinstitut Insa fand zudem heraus, dass 54 Prozent der Befragten der Ansicht sind, die Meinungsfreiheit in Deutschland sei gefährdet.
Personen, die diese Skepsis gegenüber der Meinungsfreiheit äußern, bestreiten in der Regel, tatsächlich in ihrer Meinungsäußerung eingeschränkt zu sein. Vielmehr geben sie an, Konflikte vermeiden zu wollen oder mögliche negative Konsequenzen für sich zu fürchten. Diese Antworten verdeutlichen, dass es weniger um eine tatsächliche Einschränkung der Meinungsfreiheit durch äußere Umstände geht, sondern vielmehr um persönliche Beweggründe, die eine offene Meinungsäußerung hemmen. Im Gegensatz dazu zeigen sich viele Menschen im Internet anonym und nutzen diese Anonymität, um auch kontroverse oder provokante Äußerungen zu verbreiten.
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