Straubing (ots)
Nach etwas mehr als einem Jahr im Amt weist der Kanzler außergewöhnlich niedrige Zustimmungswerte in der Bevölkerung auf, die alle bisherigen Amtsinhaber übertreffen. Die Frage stellt sich, ob man in seinem Team überhaupt mitspielen möchte.
Es wäre wünschenswert, wenn er zumindest als ein „Handwerker der Macht“ agieren würde, der sein Handwerk beherrscht. Doch es zeigt sich zunehmend, dass Merz nicht die erforderlichen Fähigkeiten für das Kanzleramt mitbringt.
Derzeit sind fast 30 Prozent der deutschen Bevölkerung bereit, die AfD zu wählen – ein deutliches Warnsignal.
Dennoch stellt sich die Frage, ob man deshalb die aktuelle Regierung uneingeschränkt unterstützen sollte. Klar erkennbar ist, dass die CDU/CSU auf Länderebene über deutlich kompetenteres Personal verfügt als in Berlin.
Im Bundesrat finden sich mehr Fachkompetenzen als auf der Regierungsbank in der Hauptstadt. Von dort sollte der Anstoß für einen Neuanfang mit neuem, anderem und vor allem qualifizierterem Personal ausgehen – und zwar nicht erst in zwei Jahren, sondern so bald wie möglich.
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