Unmut in der Partei wegen Personalentscheidung von Özdemir
Stuttgart (ots) – Die jüngste Personalentscheidung von Cem Özdemir stößt innerhalb seiner Partei auf Kritik. Die Ernennung von Boris Palmer zu einem wichtigen Posten wird von vielen Mitgliedern an der Basis als problematisch angesehen.
Özdemirs Prioritäten setzen Kurs fort
Mit der Berufung Palmers bestätigt Özdemir seinen zu Amtsantritt formulierten Leitgedanken: Zuerst das Wohl des Landes, dann die Interessen der Partei. Dabei scheint er die dem Tübinger Oberbürgermeister zugeschriebenen Kompetenzen im Bereich Bürokratieabbau sowie persönliche Sympathien höher zu gewichten als die innerparteilichen Spannungen.
Widerspruch innerhalb der Partei
Einige Parteimitglieder hatten Özdemir gewählt, um insbesondere eine Machtübernahme von Manuel Hagel zu verhindern. Stattdessen wurde nun Boris Palmer in eine einflussreiche Position gebracht, was bei vielen auf Ablehnung stößt.
Kontakt für Rückfragen
- Stuttgarter Nachrichten
- Chef vom Dienst: Frank Schwaibold
- Telefon: 0711 / 7205 – 7110
- E-Mail: cvd@stn.zgs.de
Quelle: Stuttgarter Nachrichten, übermittelt durch news aktuell

