Stagnation der Verhandlungen zwischen USA und Iran gefährdet Frieden und Weltwirtschaft

Stillstand bei den Verhandlungen zwischen USA und Iran

Die Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zeigen derzeit keine Fortschritte. Beide Seiten widersprechen sich gegenseitig, wenn jeweils die andere Partei einen Fortschritt verkündet. Dieses Szenario erinnert an den Verlauf der Verhandlungen vor der vereinbarten Waffenruhe, die offenbar nur eine vorübergehende Pause darstellte.

Frieden und wirtschaftliche Entspannung in weiter Ferne

Der erhoffte Frieden rückt erneut in weite Ferne. Dies wirkt sich auch negativ auf die Weltwirtschaft aus, da die zugesicherte freie Passage von Schiffen durch die Straße von Hormus infrage gestellt wird.

Hindernisse für Washington

  • Die iranischen Mullahs führen Verhandlungen, ohne Zugeständnisse zu machen.
  • Die israelische Regierung unter Benjamin Netanjahu hält weder die vereinbarte Waffenruhe im Libanon ein noch zieht ihre Truppen aus dem Nachbarland ab.

Diese beiden Faktoren erschweren die Verhandlungen erheblich. Eine mögliche Folge könnte eine Verlängerung der ursprünglich auf 60 Tage angesetzten Verhandlungsfrist sein. Dies würde eine Lösung darstellen, die es allen beteiligten Parteien – Trump, den Mullahs und Netanjahu – ermöglicht, ihr Gesicht zu wahren. Andernfalls wäre kein Beteiligter als Gewinner zu erwarten.

Pressekontakt

Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell