US-Intervention im Iran: Ein Desaster für die Weltwirtschaft und die Golfregion

Frankfurt (ots)

Die jüngsten Angriffe der USA auf den Iran verdeutlichen das Ausmaß der gescheiterten US-Intervention in der Region. Einen Monat nach Abschluss des Rahmenabkommens ist es der Regierung von Präsident Donald Trump weder durch militärische Maßnahmen noch durch Verhandlungen gelungen, das Mullah-Regime zu Zugeständnissen zu bewegen. Die ursprünglichen Ziele des Abkommens, das auf eine Entspannung des Konflikts abzielte, sind inzwischen in den Hintergrund gerückt.

Eine Einigung bezüglich des iranischen Atomprogramms erscheint derzeit unerreichbar. Die Straße von Hormus bleibt für die Schifffahrt blockiert und dient dem Mullah-Regime als Druckmittel. Trumps Vorgehen, geprägt von einer Kombination aus Selbstüberschätzung und mangelnder Kompetenz, hat ihn in eine schwierige Lage gebracht. Die Stabilität in der Golfregion ist beeinträchtigt, der Ölpreis steigt, was negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat und den US-Präsidenten wenige Monate vor den Zwischenwahlen zusätzlich belastet.

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