US-Iran-Konflikt: Verhandlungen ohne Aussicht auf Einigung

Frankfurt (ots)

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran befinden sich weiterhin in einer schwierigen Phase. Entgegen der Behauptung, es gehe nur noch um Detailfragen, hat US-Präsident Donald Trump bisher keinen Durchbruch verkündet. Wäre dies der Fall, hätte er bereits mit Nachdruck von seinem Erfolg berichtet und die verbleibenden Punkte anderen überlassen. Seine wiederholten Ankündigungen einer baldigen Einigung scheinen vielmehr dazu zu dienen, sein Image als entschlossener Akteur zu festigen.

Positiv hervorzuheben ist, dass beide Seiten weiterhin im Gespräch bleiben und die vereinbarte Waffenruhe weitgehend eingehalten wird. Die Trump-Regierung muss jedoch erkennen, dass der Konflikt komplex ist und keine einfachen Lösungen bereithält. Kurz gesagt: Für Präsident Trump gibt es derzeit keine schnellen Erfolge zu verbuchen. Weder gelingt es ihm, das iranische Atomprogramm kurzfristig zu stoppen, noch kann er die strategisch wichtige Straße von Hormus für den Schiffsverkehr sichern. Ein vollständiger Abzug der Truppen wäre für ihn ein Eingeständnis der Niederlage und daher keine Option.

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