Straubing (ots)
Elif Eralp reagiert empfindlich darauf, im Rahmen einer kontroversen Talkshow aufgrund eines Versprechers als Antisemitin bezeichnet zu werden. Ihre Anzeige gegen Dobrindt stellt dabei offenbar nur den ersten Schritt dar. Im nächsten Schritt müsste sie ihren erklärten Positionen gegen Antisemitismus, Clan-Kriminalität und Terrorismus durch konkrete Maßnahmen Nachdruck verleihen und problematische Figuren aus dem linken Spektrum konsequent ausschließen. Ob sie dazu bereit ist oder über die nötige Macht verfügt, bleibt fraglich. Die Linke verfolgt offenbar weiterhin eine defensive Strategie. Sollte Eralp sich in dieser Haltung verkriechen, könnten Grüne und SPD geneigt sein, Abstand von ihr zu nehmen.
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