Union lehnt abschlagsfreie Frührente ab – Kritik an Privilegien der Abgeordneten
Heidelberg (ots) – Seit Wochen erklärt die Union der SPD in belehrendem Ton, warum es künftig keine abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren für Arbeitnehmer mehr geben soll. Gleichzeitig verweigert sie den von Experten empfohlenen Wechsel der Bundestagsabgeordneten in die gesetzliche Rentenversicherung.
Ökonomisch betrachtet unterscheiden sich die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren und die Pensionen der Abgeordneten erheblich. Dennoch steht bei der Debatte weniger die wirtschaftliche Dimension im Vordergrund als vielmehr die Frage der Solidarität.
Es ist schwer nachvollziehbar, dass Millionen Menschen künftig auf die Möglichkeit einer abschlagsfreien Rente verzichten sollen, während die besonderen Rentenansprüche der politischen Elite unangetastet bleiben. Eine solche Haltung verkennt die öffentliche Stimmung im Land.
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