Frankfurt (ots)
Die Politik steht vor der dringenden Aufgabe, die Rahmenbedingungen für einen verstärkten Klimaschutz zu schaffen – sei es aus ökologischer Verantwortung oder wegen der wirtschaftlichen Vorteile. Aktuell jedoch behindert Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) den Ausbau der Solarenergie und sorgt damit für Unsicherheit in der Wirtschaft.
Bundeskanzler Olaf Scholz verzichtet darauf, an der Weltklimakonferenz in Antalya teilzunehmen, während Umweltminister Carsten Schneider (SPD) seine Teilnahme zugesagt hat. Dies erscheint als das Mindeste, zumal die Konferenz eine wichtige Gelegenheit geboten hätte, der jungen Generation zu signalisieren, dass ihre Anliegen gehört werden.
Die sogenannte Generation Z fühlt sich in ihren Forderungen nach konsequentem Klimaschutz nicht ausreichend wahrgenommen und bringt ihren Unmut durch Demonstrationen zum Ausdruck. Statt die Sorgen ernst zu nehmen, wird jedoch eine ähnliche Strategie verfolgt wie bei den sogenannten „Klimakleber:innen“: Die Protestierenden werden kriminalisiert, und die öffentliche Diskussion konzentriert sich auf Ausschreitungen sowie die Herkunft der Beteiligten.
Diese Entwicklung sorgt für erhebliche Frustration und erschwert eine konstruktive Auseinandersetzung mit den Klimafragen.
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