Preisanstieg bei Benzin und Diesel trotz stabiler Ölversorgung

Straubing (ots)

Entgegen der Erwartungen steigen die Preise für Benzin und Diesel trotz unveränderter Ölversorgung innerhalb kürzester Zeit deutlich an.

Die Internationale Energieagentur prognostiziert, dass die Förderung und der Transport von Öl im kommenden Jahr wieder das Niveau vor Ausbruch des Krieges erreichen werden. Die Preise haben sich bereits nahezu auf diesem Stand eingependelt.

Die großen Ölkonzerne profitieren von der fehlenden Konkurrenzsituation und können ihre Gewinnmargen ohne nennenswerten Druck erhöhen.

Obwohl die schwarz-rote Bundesregierung dem Bundeskartellamt mehr Befugnisse eingeräumt hat, zeigen sich die bisherigen Maßnahmen zur Überwachung der Preisgestaltung als ineffektiv.

Vor dem Hintergrund der Energiekrise sollte die Regierung prüfen, inwiefern ein staatlich festgelegter Preisdeckel, wie er beispielsweise in Belgien existiert, eingeführt werden kann.

Ohne verbindliche Regulierungen werden die Ölkonzerne weiterhin hohe Profite erzielen. Dieses Verhalten mag aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar sein, ist jedoch ethisch fragwürdig.

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