SPD-Politiker Lauterbach warnt vor höheren Abschlägen bei Frührente
Osnabrück. Im Rahmen der aktuellen Diskussion um das neue Rentenpaket prognostiziert Karl Lauterbach, Mitglied der SPD, eine deutliche Verschärfung der finanziellen Einbußen für Personen, die vorzeitig in Rente gehen. Laut Lauterbach liegt der derzeitige Abschlag bei 3,6 Prozent pro vorzeitigem Rentenjahr. Zukünftig werde dieser Wert voraussichtlich auf etwa 5 Prozent steigen.
Der Politiker erläuterte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz), dass jemand, der regulär mit 67 Jahren in den Ruhestand geht, aber bereits mit 65 Jahren in Rente treten möchte, künftig mit einem Abschlag von rund zehn Prozent auf seine Rente rechnen müsse. Gleichzeitig warnte Lauterbach davor, die „Rente mit 63“ abzuschaffen, um die Einführung der Aktienrente zu finanzieren, da dies besonders Menschen mit ohnehin benachteiligter Situation zusätzlich belaste.
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Originalquelle: Neue Osnabrücker Zeitung, bereitgestellt durch news aktuell

