Soziale Sicherungssysteme und politische Spannungen in der aktuellen Krise
Frankfurt (ots) – In der gegenwärtigen Krise zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: Anstatt die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen, nutzen konservative Kräfte die Ängste verschiedener Bevölkerungsgruppen gegeneinander aus. Kürzungen bei sozialen Sicherungssystemen treffen vor allem jene, die bereits unter den steigenden Lebenshaltungskosten leiden. Neben den höheren Energiepreisen steigen auch die Ausgaben für Lebensmittel, Mieten und den öffentlichen Nahverkehr, nicht zuletzt durch eine erneute Preissteigerung beim Deutschlandticket.
Politische Konsequenzen der Ignoranz gegenüber Ängsten
Mit solchen Forderungen schadet die Union letztlich auch sich selbst. Wenn die Ängste der Menschen nicht angemessen berücksichtigt werden, bieten sich extrem rechten Parteien wie der AfD als Ventil für die aufgestaute Wut an. Die jüngsten Wahlergebnisse verdeutlichen, dass diese Wut vor allem gegen eine schwächelnde politische Mitte gerichtet ist.
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