Kubicki sieht keine Notwendigkeit für inhaltliche Neuaufstellung der FDP vor Parteitag

Wolfgang Kubicki sieht keine Notwendigkeit für inhaltliche Neuorientierung der FDP

Der FDP-Parteivorsitzkandidat Wolfgang Kubicki hat kurz vor dem anstehenden Bundesparteitag in Berlin betont, dass aus seiner Sicht keine grundlegende inhaltliche Neuausrichtung der Partei erforderlich sei. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ erklärte der 74-Jährige, der Einsatz für Freiheitsrechte bleibe ein dauerhaftes Anliegen der Liberalen.

Kubicki äußerte, es sei realistischer, ehemalige FDP-Wähler, die zuletzt vermehrt zur Union oder AfD gewechselt seien, durch eine klare und deutliche Sprache zurückzugewinnen, anstatt neue Wählergruppen zu erschließen. Dabei solle sich die Partei nicht an den Positionen anderer orientieren.

Parteitag mit Neuwahl des Vorstands

Beim bevorstehenden Parteitag in Berlin steht die komplette Neuwahl des FDP-Vorstands auf der Tagesordnung. Wolfgang Kubicki ist derzeit der einzige Kandidat für den Vorsitz. Henning Höhne, Landesvorsitzender der FDP Nordrhein-Westfalen, hatte seine Kandidatur zunächst angekündigt, diese jedoch später wieder zurückgezogen.

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